Hausarbeiten korrekturlesen dank GoodReader

mzl.kkmskkvgKorrekturen von Hausarbeiten und anderen längeren schriftlichen Äußerungen können zu einem Berg an Schmierpapier führen. Nach Abschluss der ersten Fassungen wird erstmal großzügig ausgedruckt, wodurch bereits ca. 20 Seiten Papier entstehen. Daraufhin wird korrigiert und schließlich alles mindestens noch einmal ausgedruckt. Und diese Rechnung bezieht die Korrektur der Arbeit von Kommilitonen noch nicht mit ein. Die Kommilitonen werden sie nämlich wahrscheinlich auch erstmal ausdrucken. Das Ausdrucken wird damit zu einem ersten Pseudo-Arbeitsschritt, mit dem einerseits noch nichts getan ist und andererseits nur sinnloses Papier bedruckt wurde.

skitch 2Zwei Dinge sind für eine papierlose Korrektur notwendig. Erstens die App GoodReader, die es für 4,49 Euro im AppStore sowohl für das iPhone wie auch das iPad gibt. Ich würde für die Korrekturen eher auf das iPad zurückgreifen, weil man ja auch was sehen möchte. Ganz fleißige Studenten können aber auch in der U-Bahn auf dem iPhone weitermachen. Das ist zwar nur manchmal praktisch, aber man muss die App für beide Geräte nur einmal bezahlen. Hinzu kommt die Anschaffung eine iPad-Stifts, die sowieso zu empfehlen ist. Man kann ihn nämlich auch noch in anderen Bereichen benutzen; siehe etwa die Calculator App. So ein Stift kostet um die 10 Euro aufwärts.

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Nun lädt man das PDF, das man aus der Hausarbeit erstellt hat, in den GoodReader. Dafür hält die App einen eigenen WiFi-Upload bereit; auch sehr praktisch um andere Dateien direkt per WLAN auf das iPad zu schieben. Mit Hilfe der Freihandzeichnung kann man nun Korrekturzeichen direkt in das PDF schreiben. Sie werden dort gespeichert, man kann also dem Kommilitonen die Korrektur auch zuschicken, ohne Seite ausdrucken zu müssen. Anschließend legt man das iPad nehmen den Laptop und übertragt die Korrekturen wieder in die Ausgangsdatei der Hausarbeit. Ohne ein einziges mal zu drucken, kann man auf diese Weise die Hausarbeit bequem fertigstellen. Wer übrigens mehrere Kommilitonen um Korrekturen bittet – wie zum Beispiel bei einer Abschlussarbeit, der kann sie auch darum bitten, verschiedene Farben zu benutzen. So behält man leichter den Überblick.

mzl.uedtwzop.480x480-75Kleinere Korrekturzeichen hält der GoodReader übrigens in seiner Werkzeugleiste schon bereit. Kommentare eintippen, Markierungen in verschiedenen Farben wie durch einen Textmarker, Unterstreichungen, Unterstricheln, Durchstreichen und alles möglichen Formen wie Boxen, Kreise, Pfeile, etc. Alles versteht sich in verschiedenen selbstwählbaren Farben. Damit wird der GoodReader zur Korrekturapp schlechthin und bislang ist mir keine Alternative dazu bekannt.

Link: GoodReader (4,49 Euro)

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Rechner App „Calculator“

Und hier eine spezielle App für diejenigen, die viel Rechnen müssen: Taschenrechner Apps gibt es ja viele. Vor dem Rechnen steht allerdings immer die Übertragung der Rechenaufgabe in eine für den Taschenrechner verständliche Anweisung. Beispielsweise müssen Brüche als Divisionsaufgaben in Klammern eingegeben werden. Auf die Dauer braucht das sehr viel Hirnkapazität.

Genau hier setzt die App „Calculator“ ein. Auch kompliziertere Berechnungen können genauso eingegeben werden, wie man es vom Zettel gewöhnt ist. Die App übertragt die Aufgabe in Computersprache und liefert das richtige Ergebnis.

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Das beste kommt aber noch: Diese App ist gratis und sowohl für iPhone, iPad als auch für Android konzipiert worden. Wer nicht mit dem Finger auf dem Display rummalen möchte, dem sei ein entsprechender Stift empfohlen. Die gibt es bereits ab ca. 10 Euro bei jedem Zubehörladen.

Link: Calculator (gratis)

Evernote Skitch

MASTER_skitch-logo_v2-1-cropped512Skitch ist eine Anwendung für Evernote, mit der man Bildschirminhalte ausschneiden und weiterverarbeiten kann. Seit einiger Zeit ist nun auch die iPhone und iPad App verfügbar. Mit ihr kann man Kameraaufnahmen, PDFs, Karten und Internetseiten als Grundlage für die Weiterverarbeitung benutzen. Das ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn man jemandem eine Wegbeschreibung schicken möchte und auf der Karte den einen oder anderen Pfeil anbringen möchte. Skitch ruft einen entsprechend ausgewählten Kartenausschnitt auf, man kann auf ihm „rumzeichnen“ und das ganze schließlich nach Evernote exportieren oder auch direkt per Email verschicken.

Das ganze geht auch bei PDF Dateien; theoretisch könnte man also auch Hausarbeiten damit Korrekturlesen und mit einem ordentlichen Stift die Korrekturen direkt in das PDF eintragen. Das ist allerdings ein wenig umständlich. Für diese Anwendung sollte man lieber den GoodReader benutzen. Ein wenig lästig ist, dass die Skitch-Bilder in Originalgröße hochgeladen werden; das erzeugt unheimlich viel Traffic. Da Evernote aber nur 60 MB an Traffic im Moment zu lässt – ansonsten muss man auf einen kostenpflichtigen Account umsteigen – ist die Benutzung eigentlich nur mit Premium-Account sinnvoll.

LiveScribe die zweite

Über den Livescribe habe ich bereits in meinem letzten Post berichtet. Nun möchte ich über weitere Möglichkeiten sprechen. Einerseits gibt es natürlich die Möglichkeit, die Dateien einfach auf dem Laptop zu lassen. Damit erstellt man sich zumindest ein Archiv von beispielsweise Mitschriften, dessen Papierentsprechung man getrost in die Tonne kloppen kann. Sicher kann man diese Dateien auch einfach in die Dropbox ziehen; dann hat man eben das Archiv in der Dropbox. Das ist in jeden Fall sinnvoll.

To-Do-Listen einrichten: Sinnvoll erscheint es mir aber auch, die Dateien für die aktuellen Veranstaltungen noch in Evernote zu behalten. Jede Sitzung einer Vorlesung oder eines Seminars bekommt eine eigene Notiz. Die erste Tätigkeit – vielleicht sogar noch auf dem Heimweg – ist dann, in Evernote zu jeder Veranstaltungen To-Do Listen zu erstellen. Eine Aufgabe wurde nicht richtig verstanden oder etwas anderes muss wiederholt werden. Auf diese Weise bleibt in unmittelbarem Zusammenhang zur Mitschrift verfügbar, was noch getan werden muss. Dank der neuen Erinnerungsfunktion in Evernote, kann man sich direkt den Zeitpunkt auswählen, zu dem man die Dinge erledigen möchte.

Nachhilfe geben: Wie oft wird man von Kommilitonen gebeten, ihnen bei etwas zu helfen oder ihnen etwas zu erklären. Problem an der Sache ist oft die Zeit. Hin- und Rückweg muss man ebenso einrechnen wie die Zeit vor Ort. Sicher möchte man das nicht abschlagen, weil es ja eigentlich nur fair ist, jemandem anderes zu helfen. Außerdem ist man ja selber auch immer wieder auf derartige Hilfe angewiesen. Für einfachere Aufgaben – beispielsweise Berechnungen – ist Paper Replay genau das richtige. Einfach die Aufgabe Rechnen, nebenher in den Smartpen die Erklärungen sprechen und per Email verschicken. Nun hat der Kommilitone parallel zur Berechnung die Erklärungen. Hier noch ein Hinweis an die Professoren: Das wäre mal ordentliche Skripte!

LiveScribe – Mit digitalem Stift in der Uni

Manchmal gibt es doch Situationen an der Uni in denen es notwendig ist, auf Papier zu schreiben. Ich denke da gerade an Studenten in naturwissenschaftlichen Fächern, die etwa Formeln mitschreiben wollen oder an Studenten in den medizinischen Fächern, die Skizzen abzeichnen müssen. Kurz, alles was nur umständlich auf dem Computer mitschreibbar ist. Wer möchte denn ständig den Formel-Editor öffnen, um dann umständlich Formeln zu notieren?

sky_wifi_smartpen_heroHier schafft der LiveScribe Smartpen Abhilfe. Es ist ein digitaler Stift, der alles  automatisch abspeichert, so dass es digital im Computer verfügbar ist. Oftmals geht es nämlich nur um die Verfügbarkeit der vormaligen Mitschriften. Da kann im Laufe eines Semesters eine Menge Papier zusammenkommen, die man natürlich nicht immer mit in die Uni schleppen möchte. Wenn man das iPad oder den Laptop sowieso dabei hat, dann ist der Transport digital wesentlich leichter.

Ein weiteres Feature ist zum häuslichen Nacharbeiten besonders sinnvoll. Livescribe nennt es Pencast: Während man beispielsweise eine Vorlesung mitschreibt, wird parallel die Vorlesung als Audio mitgezeichnet. So kann man zu Hause auch noch genau nachvollziehen, welche Notiz zu welchem Teil der Vorlesung gehört. Durch den Livescribe Konnektor können die Mitschriften schließlich direkt in Evernote oder auch woanders gespeichert werden.

Den Smartpen gibt es in zwei Ausführungen. Den Echo Smartpen, der per USB-Kabel synchronisiert werden muss. Das ist die günstigere Variante, die eigentlich vollkommen ausreichend ist. Wer es etwas komfortabler haben will, der kauft sich den WiFi Smartpen, der kabellos synchronisiert. Die Modelle fangen je nach Speicherplatz (2Gb, 4Gb, 8Gb) bei 60 Euro an und kosten bis zu 200 Euro für eine WiFi-Variante mit viel Speicherplatz.

Der erste euphorische Blick auf dieses kleine Wunderwerk der Technik wird allerdings durch die recht hohen Kosten für das Papier getrübt. Vier Blöcke in DinA4 kosten um die 20 Euro. Ohne dieses spezielle Papier, das dem Stift die Position auf dem Papier verrät, funktioniert der Stift nämlich nicht. Im Internet kursieren allerdings allerlei PDFs dieses Papiers. Manchmal kann es günstiger sein, sich das Papier schnell im Copyshop um die Ecke ausdrucken zu lassen. Da kann man sich dann auch seine Collegeblöcke selber machen. Für Linkshänder, die ohnehin lieber die Spirale rechts haben möchten, kann das von Vorteil sein.

Nach eingehendem Test kann ich diesen Stift nur empfehlen. Besonders eben für Vielschreiber, die viel Skizzen, Formeln oder vielleicht auch Noten schreiben müssen. Ein Sache muss man auch noch wissen: Das Mitschneiden von Vorlesungen in Ton und Bild ist in Deutschland nur nach Absprache mit dem für die Veranstaltung verantwortlichem Dozenten erlaubt. Das sollte man vorher absprechen. Im Nachhinein kann das ziemlichen Ärger geben; im Vorhinein hat aber bislang kaum jemand etwas dagegen gehabt.

LiveScribe

Zotero für iPhone und iPad

Mit der iPhone und iPad App ZotPad hat die wissenschaftliche Literaturverwaltungssoftware Zotero eine weitere praktische Ergänzung erhalten. Zotero habe ich bereits in meinem ersten Blogeintrag vorgestellt. Gerade bei umfangreicheren wissenschaftlichen Arbeiten kann man schnell den Überblick über die Literatur verlieren. Das schließt nicht nur die Übersicht über die verwendete Literatur mit ein, sondern auch deren Gewinn für die eigene Arbeit. In Zotero können jedem Titel Kommentare hinzugefügt werden wie beispielsweise möglich Zitate, Hinweise auf wichtige Stellen und so fort. Außerdem erlauben Tags schnelles anzeigen von kategorisierten Titeln. Ich kategorisiere zum Beispiel in Titel für die mir der Text vorliegt und solche, für die mir der Text noch nicht vorliegt. Auf diese Weise behalte ich immer im Blick, was ich noch aus der Bibliothek ranschaffen muss. Aber auch inhaltliche Tags, etwa Zurodnungen zu späteren Kapiteln, haben sich als sinnvoll erwiesen.

Für die Bibliotheksarbeit jenseits des Schreibens, das bei mir ohnehin zu Hause stattfindet, bin ich allerdings nicht bereit, mehr als ein iPhone oder iPad mitzunehmen. Entweder ich greife nun per iPhone oder iPad auf die Webversion zurück oder aber ich benötige eine passende App. Diese App ist mit ZotPad geschaffen. ZotPad zeigt die in der Zotero-Cloud abgelegten Titel genauso an, wie sie auf dem Computer eingetragen wurden. Tags, Kommentare und sogar hinterlegte PDFs (z.B. heruntergeladene Artikel) sind so quasi „on the go“ abrufbar. Das ist ideal für die Arbeit in Bibliotheken, in denen man sich die Titel selber aus dem Regel nehmen muss und nicht zusammengestellt aus dem Magazin erhält. Da Zotero auch ein Datenbankfeld für Signaturen bereithält, hat man alle notwendigen Informationen direkt parat.

Zwei Nachteile hat die App jedoch schon. Erstens kann man mit ihr keine Titel hinzufügen; ich hoffe, dass diese Funktion nachträglich noch ergänzt wird. Zweitens ist sie mit 8,99 Euro recht teuer; also für eine App, die ausschließlich nur anzeigen kann. Dennoch ist die empfehlenswert und mittlerweile mein ständiger Begleiter für meine Ausflüge in die Bibliothek.

ZotPad (8,99 Euro)

OCR Apps

Das iPhone und das iPad haben jeweils zwei Kameras. Das abphotographieren von Handouts drängt sich damit geradezu auf. „The next level“ wäre damit, den eingescannten Text auch weiterverarbeiten zu können. Der Umweg über einen Laptop mit OCR (Optical Character Recognition) Software wäre aber zu umständlich. Also: welche App wandelt abphotographierte Handouts in Text um?

Zwei Apps habe ich dabei genauer unter die Lupe genommen. Image to Text heißt die erste App. Sie ist eine reine iPhone App und kann Texte abphotographieren und umwandeln. Den umgewandelten Text verschickt das Programm allerdings nur umständlich per Email. Anders kommt man da nicht dran. Das macht die App für mich wertlos. Die gleichnamige iPad App zeichnet sich dadurch aus, dass sie dauernd abstürzt. Auch nicht gerade praxistauglich.

Mobile OCR heißt die Software, die genau das macht, was ich suche. Man kann ein Bild aus der Galerie auswählen oder per App photographieren. Schließlich kann man zwischen verschiedenen Sprachen wählen. Zur Auswahl stehen sogar asiatische Sprachen. In der kostenlosen Testversion kann man fünf Bilder pro Tag in Text konvertieren. Die kostenpflichtige App ist 1,9MB groß und kostet 2,69€. Kleinere Schwierigkeiten hat die App noch mit Umlauten und Trennstrichen, steht damit aber immerhin vergleichbaren PC-Programmen in nichts hinterher.

Mobile OCR (kostenlos)

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Buch quo vadis?

Es gibt mittlerweile unzählige Möglichkeiten auf Bücher zuzugreifen; erstens klassisch: mit Papier und mit Deckel. Es gibt den Kindle von Amazon, das iPad und etliche Seite auf denen man für sie weitere Ebooks herunterladen kann.

Aber wie soll man diese Inhalte z.B. in Artikeln oder Hausarbeiten zitieren? Sauber gearbeitet wäre es nicht, wenn man das Werk erst auf dem Kindle liest und dann das Buch in Papierform zitiert. Allein durch Auslassungsfehler wie etwa des Wortes „nicht“ kann der ganze Sinn schwer verdreht werden. Sowohl im „Papierbuch“ wie auch im Ebook passiert das. Eine ISBN kann man auch nur schlecht angeben, sie sind sogar in der Zitation des Chicago Manual nicht vorgesehen.

Ist das Ebook also als wissenschaftliche Quelle nicht geeignet? Das dürfte eigentlich nicht sein, denn was wird in Zukunft aus den Quellen, die nur als Ebook verfügbar sind? Man kann ja nicht erst jede dieser Quellen edieren!

Man wird dort vermutlich den gleichen Weg gehen müssen, den man bereits mit Internetseiten gegangen ist: „Thomas Mann. Buddenbrooks. Kindle Edition, abgerufen am 12.12.2012“. Da der Kindle keine Seiten angibt, wird man hier eben die jeweilige „Position“ angeben. Anderes wird ja bei mittelalterlichen Handschriften mit der Angabe der folia auch nicht getan. Es wäre also akademischer Standesdünkel darauf rumzuhacken, dass etwas keine Seiten hat.

Auch das Argument, dass diese Bücher evtl. bald nicht mehr verfügbar seien, kann nicht zählen. Was ist mit kriegsverlustigen Bücher, mit Handschriften, die nicht auffindbar sind? Alles eigentlich akademische Routine und Alltag. Kein Grund also auf das Ebook zu verzichten. Im Gegenteil: Viele Quellen sind so schneller und ebenso zuverlässig erreichbar! Und geht es nicht eigentlich darum?

Notizbücher in Evernote effektiv sortieren

Leider tun uns die Dozenten nicht den Gefallen und geben ihren Veranstaltungen Titel, die im ersten Semester alle mit A beginnen, im zweiten mit B, im dritten mit C und so weiter. Das führt unweigerlich dazu, dass die Notizbücher in Evernote wild durcheinander gehen. Es gibt in der aktuellen Version auch nur die einzige Möglichkeit, die Notizbücher alphabetisch zu sortieren. Etwa die Notizbücher nochmal in Mappen oder dergleichen zu sammeln, gibt es nicht und derartiges ist auch im Blog von Evernote nicht angekündigt. Was also tun?

Ich habe für mich einen ziemlich einfach Weg gefunden: Präfixe! Beginnt ein Notizbuch mit einem U gehört es zu meinen Unisachen. Ist es ein Seminar lautet das Präfix US- („Uni Seminar“), ist es eine Vorlesung lautet es UV- („Uni Vorlesung“). Dahinter erst folgt der Titel der Veranstaltung. Aus den Notizbüchern der vergangenen Semester erstelle ich mir ein PDF und speichere sie in meiner Dropbox. Im Zweifel werde ich die Sachen höchsten noch für eine Hausarbeit brauchen. Meistens nimmt ja keiner mehr Bezug darauf. Je nachdem welchen Tätigkeitsbereich ich nun kennzeichnen möchte, vergebe ich noch andere Präfixe. P- steht bei mir etwa für Privat. Das kann man unendlich so weiter machen und erleichtert das Auffinden der Notizbücher ungemein!

The white desktop

Mal Hand aufs Herz! Wie oft und bei welchen Tätigkeiten benötigt Ihr den Laptop zum Arbeiten? Also, dass ein Laptop gebenüber einem Desktop PC ein enormer Vorteil ist, weil keine Tastatur, keine Maus etc. ständig auf dem Schreibtisch sind, das ist selbstredend. Viel zu viel verschenkter Platz. Selbst einen zusätzlichen Monitor wird man nur bei Spezialaufgaben dauerhaft brauchen. Die ein bis zweimal im Jahr kann man ihn auch aus der Versenkung hervorholen. Aber bei welchen Aufgaben brauchen wir nun den Laptop wirklich?

Ich habe mal eine kleine Liste erstellt:

  • zum Schreiben und Ausdrucken
  • zum Recherchieren (Literatur bestellen)
  • zum Surfen im Internet
  • für die Studienorganisation (Stundenplan, etc.)

Alles was darüber hinausgeht, ist eigentlich privates Freizeitvergnügen! Eigentlich ziemlich ernüchternd, wenn man bedenkt, was der Laptop alles kann. Für ein geisteswissenschaftliches Studium, wird man den Laptop etwa für eine Hausarbeit in folgender Reihenfolge brauchen:

  1. Literatur Recherche, Literatur evtl. in der Bib bestellen
  2. Literatur lesen (Anmerkungen u. Notizen kann man sich per Handy oder iPad in Evernote speichern)
  3. Schreiben

Ihr werdet jetzt wahrscheinlich eingestehen, dass man ausschließlich für den ersten und dritten Arbeitsschritt einen Laptop braucht. Warum soll er also dauerhaft auf dem Schreibtisch stehen? Steht er nicht auf dem Schreibtisch dann nerven auch Facebook, Twitter & Co. nicht mehr und ein hübscher Nebeneffekt ist, dass man durch weniger Ablenkungen schneller ans Ziel kommt. Die verbleibende Zeit kann man dann ja wieder auf Facebook und Twitter verbringen.

Ist das für Euch praktikabel? Schreibt mir einen Kommentar zu Euren Erfahrungen…!